Robert Jasper

Robert Jasper...

…gehört zu den führenden Extrembergsteigern weltweit. Im extremen Alpin-Bereich und im Eis und Mixedgelände setzt er neue, internationale Maßstäbe.

Robert Jasper wuchs im Schwarzwald auf. Schon früh begann er im heimischen Schlüchttal sowie im nahegelegenen Basler Jura, (Schweiz), zu klettern. Heute führen ihn seine Expeditionen in die entlegensten Gebirge der Welt, ins Everestgebiet im Himalaya und nach Patagonien.

Uns ist es ein besonderes Anliegen, die Region zu unterstützen. In der Wirtschaft und auch im Sport. Risiko, Planung, Entscheidung, Erfolge, Rückzug, Motivation… viele Parameter sind in beiden Welten zu finden.

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Die Personalberatung für
Führungskräfte und Professionals  

Sind Sie wirklich ein New Worker?

Ich weiß ja nicht wie Sie das sehen aber wir hören ja eine Vielzahl an Begrifflichkeiten, mit denen versucht wird, die „moderne Arbeitswelt“ bzw. die Zukunft zu beschreiben. Manche hört man öfter, andere weniger. Manchmal versteckt sich auch „nur“ ein hipper Begriff hinter altbekannten Erkenntnissen.

Von Christina Goller

New Work

Vor diesem Hintergrund möchte ich gerne den Begriff „New Work“ bzw. die sogenannte New Work – Bewegung einmal unter die Lupe nehmen. Was ist wirklich neu und innovativ? Evolution oder Revolution?

Stellen Sie sich jeden Morgen, wenn Sie zur Arbeit fahren, die Frage WARUM? Dann sollten Sie sich mit dem Thema New Work beschäftigen, denn hier wird darauf abgezielt unsere klassischen Arbeitsmodelle komplett zu verändern und neue, zeitgemäße Formen für unsere Zusammenarbeit zu finden.

Zentraler Punkt ist z. B., dass Vorgesetzte keine klassischen „Entscheider“ mehr sein sollen, sondern eher Führungskräfte mit Coaching-Charakter. Sie unterstützen nach New Work im Idealfall ihre Mitarbeiter dabei, so zu arbeiten wie es speziell zu ihnen und ihrer Tätigkeit passt. Vor allem aber dabei, selbst Verantwortung zu übernehmen. Manche Unternehmen - oder gar die Belegschaft - lassen die Chefs sogar ganz abschaffen.

Ein weiterer Punkt von New Work ist die Frage nach dem Sinn. Innerhalb eines Unternehmens sollten alle wissen, warum und für wen sie arbeiten, nämlich für sich und ihr Team und nicht für Ihre Vorgesetzten. In New Work umsetzenden Unternehmen profitieren die Mitarbeiter deshalb sehr oft auch finanziell von gemeinsamen Projekterfolgen. Kontrolle ist nach New Work unbedingt zu vermeiden, Freiheit ist der Königsweg. Man geht davon aus, dass Menschen grundsätzlich arbeiten wollen und nicht dazu gezwungen werden müssen. 

Unterm Strich also mehr Freiheiten, mehr Verantwortung, mehr Gewinnbeteiligung für das größtmögliche Engagement. Klingt grundsätzlich traumhaft, aber mal ehrlich, was daran ist wirklich neu? Wissen wir nicht schon lange, dass man nicht über Hierarchien und Druck ein Team zu Höchstleistungen motivieren kann? Oder dass Mitarbeiter, wenn sie gemäß ihrem Potential Verantwortung bekommen, sehr oft viel mehr einbringen? Natürlich wissen wir das alles und wir reagieren auf die Anforderungen, die die Arbeitswelt uns heute stellt. Wir sind bemüht, auch Führung zu modernisieren. Wir leben einen partizipativen Führungsstil und beziehen die Mitarbeiter in unsere Entscheidungen mit ein. Wir teilen auch wichtige Informationen. Doch ist das wirklich eine Revolution? Ich denke nicht. 

Das wird noch deutlicher wenn man sich einmal mit dem Begriff New Work beschäftigt, den der Philosoph Frithjof Bergmann bereits in den 80er- Jahren prägte. Er sagte, dass Arbeiten keine langweilige „nine-to-five“-Sache sein dürfe, sondern sinnstiftend sein müsse. Beschäftigen wir uns also wirklich seit 30 Jahren mit einer ähnlichen Idee? 

Natürlich ist das etwas überspitzt formuliert und selbstverständlich befindet sich die Arbeitswelt in einem rasanten Wandel. In vielen Bereichen gibt es gravierende Veränderungen, aber ob diese eine Revolution bedeuten sei dahingestellt.

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Über den Autor

Christina Goller

Christina Goller ist Beraterin bei Dr. Weick Executive Search GmbH und setzt sich gerne mit aktuellen Themen rund um HR, Recruiting & Karriereplanung auseinander.