Robert Jasper

Robert Jasper...

…gehört zu den führenden Extrembergsteigern weltweit. Im extremen Alpin-Bereich und im Eis und Mixedgelände setzt er neue, internationale Maßstäbe.

Robert Jasper wuchs im Schwarzwald auf. Schon früh begann er im heimischen Schlüchttal sowie im nahegelegenen Basler Jura, (Schweiz), zu klettern. Heute führen ihn seine Expeditionen in die entlegensten Gebirge der Welt, ins Everestgebiet im Himalaya und nach Patagonien.

Uns ist es ein besonderes Anliegen, die Region zu unterstützen. In der Wirtschaft und auch im Sport. Risiko, Planung, Entscheidung, Erfolge, Rückzug, Motivation… viele Parameter sind in beiden Welten zu finden.

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Die besten Leistungen erzielt man nur alleine

Vor kurzem bin ich in das Zimmer eines Vorstandes gekommen, da hing ein neues Riesenposter – und der besagte Spruch. Ich habe den Spruch dreimal gelesen, um dann zu verstehen, dass ich mich nicht verlesen habe.

Der nächste Gedanke war dann: Himmel, wer schreibt denn so was. Unter dem Spruch stand in dicken Lettern der Name eines der renommiertesten Management-Berater unserer Tage. Weitere 3 Sekunden habe ich gebraucht, um zu checken, dass das wohl eine Provokation sein soll – Mission geglückt!

Braucht es für Innovation wirklich Teams?

Aber ist da nicht auch was Wahres dran? Wer kennt denn Einsteins Forschungsteam oder Mozarts Komponier-Kollegen? Was hat man denn schon von Hesses Diskussionskreis oder van Goghs Malerzirkel gelesen? Trainierte Schumi ständig im Autokorso oder Hannawald im Formationsflug? Ist Beckenbauer wirklich ein Teamplayer und Messner ein geselliger Bergsteiger?

Jetzt könnte man ja sagen, in einem Unternehmen ist alles anders und das sind schon sehr komplexe Organisationen, wo es auf das perfekte Zusammenspiel vieler ankommt. Schaut man sich jedoch mal die Riege erfolgreicher Unternehmen an: Apple, Microsoft, Würth…. Hier dominieren oft Autokraten. Mit eigenem und eigenwilligem Weltbild und Unternehmensphilosophie. Zumindest am Anfang revolutionärer Businessideen waren diese oft allein und einsam und taten sich häufig auch schwer, Mitstreiter zu finden. Permanent am Abgrund oder am wirtschaftlichen Ruin. Ständig Zweiflern gegenüber, die wissen, warum etwas nicht funktionieren kann. Das prägt natürlich – und formt Individualisten bzw. baut vorhandene EGO-Momente aus.

Häufig trifft das „Alleinsein“ mit sich und seiner manchmal gegenüber Etabliertem verrückten Idee gerade in den ersten Phasen der Unternehmensentstehung zu, wenn man keinerlei Sicherheiten hat, dass eine Idee funktionieren könnte. Hier braucht es enorm viel Energie, aus neuen Ideen Konzepte zu bauen und diese auf den Weg zu bringen. Mit zunehmender Sichtbarkeit und greifbarem Nutzen für den Markt, kann der Innovator auch Begeisterung und Attraktivität bei potenziellen Weggefährten wecken und kann so Teams und ganze Unternehmen aufbauen. Mit diesem Aufbau kann der Initiator dann nicht nur Kapazitäten schaffen, sondern auch notwendige Fähigkeiten integrieren, die er selber nicht hat. Häufig haben Innovationen eine technische Basis, aber mit einem Prototypen allein lässt sich noch kein Markt revolutionieren, da braucht es dann Produktmanager, Vertriebsprofis, Marketing  Manager etc. – gute Teams eben und Mitarbeiter, die Know-how und die entsprechende Motivation haben, etwas Großes mitzugestalten.

Am Anfang steht häufig nur eine Idee, einsam, wie deren Initiatoren auch. Aber um diese zu realisieren, braucht es gute Teams, die aus einer Spitzenidee auch Spitzenleistung realisieren. Weil Leistung bekanntlich erst stattfindet, wenn PS auf die Straße kommen und spätestens dann sollte der Innovator nicht mehr alleine sein.

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